PNF

Proprioceptive neuromuskuläre Facilitation

Das in den USA entwickelte PNF Konzept basiert auf neurophysiologischen Prinzipien und orientiert sich an Alltagsbewegungen und am Sport. Es betrachtet den Menschen als Ganzes und geht davon aus, dass jeder Mensch Reserven und Potentiale mitbringt. Diese werden in der Therapie  genutzt, um die Funktionsstörung positiv zu beeinflussen.

 

 Das Nervensystem ist lebenslang lernfähig und die Hände des Therapeuten können ein gutes Werkzeug sein für das Lernen von Bewegungen.

Der Therapeut fördert das Zusammenspiel der Muskelketten im Körper durch Stimuli wie exakte Dehnung, Widerstand, Druckimpulse, passende Kommandos und Zielangaben. Bewegt wird in unterschiedlichen Stellungen und in diagonalen Bewegungsmustern, die biomechanischen und neurophysiologischen Gegebenheiten Rechnung tragen.
Der Behandlungsplan wird nach Befundanalyse und Patientenzielsetzung erstellt und stark am persönlichen Alltag des Patienten orientiert durchgeführt.
Eine ständige Wiederbefundung während der Behandlung sichert den positiven Behandlungsverlauf. Funktionen aus allen Lebensbereichen können mit diesen Prinzipien verbessert werden so z. B. das Gehen, das Greifen, das Bücken, sportartspezifische Bewegungsabläufe aber auch die Atmung, das Sprechen oder Schlucken.
Die Therapieerfolge müssen durch ein konsequentes Eigentrainingsprogramm seitens des Patienten aufrecht erhalten und verbessert werden.

Oberstes Ziel ist es die Lebensqualität des Patienten zu fördern.